P R E S S E

 HERBERT GRÖNEMEYER

 

... ein junger Robert Schumann von gewinnender Unmittelbarkeit und ausgeprägtem Temperament.
NEUE ZÜRICHER ZEITUNG

Un realistico et ottimo Herbert Grönemeyer.
IL TEMPO / ROM

A Schumann look-alike, Herbert Grönemeyer ist suitably anguished as the composer.
OBSERVER REVIEW / LONDON

Herbert Grönemeyer, Pianist, Liedermacher, Sänger und Schauspieler spielt die Rolle des jungen Robert Schumann realistisch und energisch wie eine Figur von heute, mit jungenhafter Natürlichkeit und schnoddrigem Ungestüm.
WOLF DONNER / TIP MAGAZIN / BERLIN

 

WOLF DONNER / TIP MAGAZIN
 

Peter Schamonis Film ist eine Überraschung. Bewusst populär, mit Charme und Verve und einem zupackenden, ganz modernen Duktus, mit großartigen Schauspielern und einer neuen, historisch belegten Perspektive auf die Figuren. Die Gratwanderung eines solchen Films heute ist gelungen.

Die Konstellation hochdramatisch und reizvoll komplex, keine Romanze.

Rolf Hoppe ist ein Monument von subtiler Tyrannei und distinguierter Macht. Ein imposantes Monster.

Nastassja Kinski war noch nie so gut. Zum Erschrecken schön, konzentriert in jedem Augenblick. Sie zeigt das Leiden in der Leidenschaft, den Schmerz, den die bloße Berührung des Geliebten bedeuten kann. Es ist die reine Hingabe, schamlos und keusch. Sie rührt an, beeindruckt, überzeugt.

 

JÜRGEN KESTING / STERN
 

Schamoni holt sich einen internationalen Star und ein vortreffliches Schauspieler-Ensemble. Nastassja Kinski, 22, der jungen Clara verblüffend ähnlich, spielt das schöne Wunderkind so eindringlich wie die trotzig vom Vater sich emanzipierende Liebende.

Schumann wird von dem knapp 27jährigen Herbert Grönemeyer gespielt. Wenn er am Klavier sitzt und komponiert, ist er kein Schauspieler, der einen Musiker darstellt, sondern ein Musiker, der den Einblick in die Werkstatt seiner Phantasie, ins manische Musikmachen, ermöglicht.

 

Prädikat: BESONDERS WERTVOLL
 

Es ist der einfühlsamen Regie hoch anzurechnen dass sie daraus ein innerlich spannendes Spiel gemacht hat, das logisch sich entwickelnde, menschliche Situationen wie in einem Spiele auffängt: klar, präzise, sensibel.

So werden aus "Idealfiguren" unmittelbar reagierende Menschen, deren Seelenstruktur genau beobachtet und ins Bild gebracht ist.

(Auszug aus der Begründung der Filmbewertungsstelle)

 

FRIEDRICH LUFT, DIE WELT
 

"Frühlingssinfonie" von Peter Schamoni setzt furios ein... Da stockt einem schon der Atem... Vieles ist schön, ist einleuchtend und sogar bewegend... Schamoni bleibt auf dem Teppich einer belegbaren Wirklichkeit.

Rolf Hoppe spielt einen Tropfen böser Dämonie seiner Rolle mit. Er bringt auch eine sündig-interessanter Liebe zwischen Vater und Tochter mit ein, die ständig erregt, dann abstoßend ist und immer wieder fragwürdig und faszinierend bleibt... Das sieht man nicht ohne Gänsehaut.

Gerard Vandenberg spendet hinreißende Bilder... Er ist ein hochmusikalischer Operatur... Er dringt mit seinen wehmütig umdüsterten oder auch hell ausgeleuchteten Bildern immer wieder tief ins 19. Jahrhundert ein, so dass am Ende dieser Film von Peter Schamoni mehr ist, als nur die redliche Auspinselung von bekannten Musikschicksalen. Er klingt wirklich. Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner.

 

In der FAZ vom 27. März 2004
 

[...]
Es ist kein Zufall, daß unter den fünf Spielfilmen, die Schamoni nach seinem Erstling gedreht hat, ausgerechnet die "Frühlingssinfonie" herausragt. Denn die Liebesgeschichte von Clara Wieck und Robert Schumann - gespielt von Nastassja Kinski und Herbert Grönemeyer - wird von Schamoni in so akribisch rekonstruierten Schauplätzen erzählt, daß man die Nähe zum Dokumentarischen spürt. Aber während die meisten Regisseure und Schauspieler sich von solcher Detailgenauigkeit eingeengt fühlen, scheint Schamoni erst richtig frei arbeiten zu können, wenn die archäologischen Sachverhalte geklärt sind. Davon profitieren in der "Frühlingssinfonie" vor allem seine Schauspieler, die mir improvisiert wirkender Leichtigkeit spielen.
[...]